Nordvolk

aus CimWiki, der freien Wissensdatenbank

Inhaltsverzeichnis

Die jüngere Geschichte

Vor zehn Jahren zerstörten Riesen aus Niflheim die bekannte Welt der Nordmänner, jener Angriff hätte fast das Ende ihrer Existenz herbeigeführt doch dank des Schutzes ihrer tapferen Helden gelang es ihrem ehrwürdigen Priester Memor Skondson alle Kinder vor dem Tode zu bewahren. Zwei Jahre lang versorgte und behütete Memor alleine die Kinder bis er durch eine göttliche Fügung auf zwei erwachsene seines Volkes stieß. Wortan Bullweih der damalige und letzte Prinz der Bullweih Linie überlebte den Akt der Ausrottung gemeinsam mit seinem Jugendfreund Olaf Sigmundsen da beide zur Zeit des Angriffes tief im inneren von Arktika zur Jagd waren. Dank der Zusammenführung schien die Zukunft des Volkes gesichert, sorgten sie doch nun gemeinsam für das Wohl der Kinder, ihrer Zukunft. Memor und Olaf lehrten die Kinder wie Väter und machten sie zu Stolzen Männern und Frauen ihres Volkes. Mit ihrem heranwachsen brach eine neue Blütezeit in ihrem Volk an, sie errichteten ein neues Dorf welches den Namen Vyalkar trägt und begannen ihre Geschichte neu, war es doch nun an ihnen sie zu schreiben.

Nun Zehn Jahre als sie der Ausrottung entgingen steht ihre alte Kultur wieder in voller Blüte, ein junges, starkes Volk ist herangewachsen, ihr Dorf ist gewachsen, suchten doch andere Nordmänner aus anderen Dörfen bei ihnen ein zu Hause. Trotz all der guten Entwicklung die sie nehmen durften mussten sie doch auch Verluste hinnehmen, der verbleib Wortans ist ungewiss, und Memor kehrte ein in des Reich Helheim um die ewige Ruhe zu finden. Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm, eine Höhle tat sich auf die einen von Meer unabhängigen Weg zum Festland bietet, einen Weg der das ganze Jahr über Eisfrei ist, schreckliche Kreaturen kamen aus ihrem inneren und verwüsten das Land, auch gilt es eine politische Nachfolge zu finden... Genug Aufgaben lasten nun auf den ältesten wie Olaf Sigmundsen und Havnar Gunnolfson , mögen ihnen die Ahnen beistehen!


Der Lebensraum der Nordmänner

Wie man von Ihrem Namen schon ableiten kann stammen diese rauen Männer und Frauen aus dem eisigen Norden dieses Landes. Genauer gesagt von der Insel Arktika. Sie sind den lebensfeindlichen Bedingungen dieser Insel perfekt angepasst. Die eisige Kälte halten sie ohne Probleme lange Zeit aus, bevor sie wieder in Ihre Hütte müssen um sich kurz aufzuwärmen. Auf Arktika lebten sie in kleinen Siedlungen, verstreut an der Küste, in kleinen Hütten oder Zelten aus dem Leder der Robben die sie jagen. Ihre Hauptnahrungsquelle ist der Robbenfang. Dafür fahren sie oft weit raus auf’s Meer, mit ihren Drachenbooten ist das für sie kein Problem, sie sind meister im Bau dieser schnellen, schlanken Schiffe. Arktika für sich genommen ist ein armes Land, es gibt dort kaum nennenswerte Rohstoffe die großen Reichtum versprechen, vor allem der Mangel an Erzen stellt ein großes Versorgungsproblem der Nordmänner dar.

Aussehen und Kultur

Wenn ein Nordmann vor einem steht könnte man meinen er wäre ein Barbar... so falsch ist diese Vermutung nicht. Sie sehen ihnen sehr ähnlich, sind jedoch im Schnitt etwas kleiner, was sie aber nicht schwächer machen würde, und haben eine hellere, leicht ins rötliche abweichende Hautfarbe. Im Grunde sind aber schon die einzig sichtbaren Merkmale welches sie unterscheidet. Auch sie lieben warme Kleidungsstücke aus Fell oder Leder. Tiermasken gelten bei ihnen als Statussymbol, je nach Art des Tieres kennzeichnet es die Stellung und den Rang des jeweiligen Nordmannes in seinem Dorf.

Die gravierensten Unterschiede werden in der Kultur deutlich. Nordmänner halten ihre Mythen und Taten schriftlich fest, die von ihnen im laufe der Zeit entwickelte Schrift ähnelt den magischen Runen und von ihnen daher auch als Runenschrift bezeichnet. Die Organisation in einem Nordmannsdorf ist Zivilisierter als die in einem Keltischen Barbarenstamm, es herrscht eine stark hirachische Monarchie unter ihnen. Ihr Oberhaupt ist der Monarch, meist ein König oder Fürst,welchen den Titel "Jarl" trägt, er allein Steht an der Spitze. In jedem größeren Dorf herrscht ein solcher Anführer, unter ihm folgt, jeweils dicht der Hüter ihrer Religion im Rang, darunter mehr oder minder gleichberechtigt die Krieger- und Handwerkerschaft des Dorfes. Leichte Unterschiede können sich hierbei nur ausmachen lassen, wenn man vor einem besonders alten und erfahrenem Krieger steht welcher im Volk für seine Taten berühmt ist.

Gibt es mehrere Könige in einer Gegend so schließen diese sich mit ihren Priestern, in regelmäßigen Abständen, zum Thing zusammen. Eine Art Rat, der auch gleichzeitig Gericht ist. Dort besprechen sie alles was sie gemeinsam betrifft, und legen Richtlinien für das weitere Miteinander fest.

Sind Keltische Barbaren eher gemäßigt, so ist der Nordmann eher auf Raub ausgerichtet, mit ein Grund hierfür ist wohl das karge und arme Land. In ihrem Volk gibt es zwei Möglichkeiten, entweder sie sind fantastische Händler, und ihre Handelsverbindungen gehen weit in die uns bekannte Welt hinein, oder sie sind wilde Krieger die alljährlich im Frühling ihre Beutezüge auf’s Festland starten, die bis zum Herbst andauern können. Im Winter wenn die Tage kürzer werden verbringen sie die Zeit damit, sich in endlosen Gelagen ihrer Taten zu rühmen oder jene Dinge herzustellen, die sie dann im Sommer verkaufen. Auch die Krieger unter ihnen arbeiten in jener Zeit mit, im Grunde steckt in jedem Nordmann etwas von beiden Gruppen die es im Volk gibt . So geht das Jahr ein Jahr aus. Ganz und gar unüblich ist es bei ihnen KEINEN Nachnamen zu haben, sie sind Stolz auf ihre Familie und dessen Geschichte!

Der Nordmann als Krieger

Wer das Bild wilder marodierender Nordmannhorden vor Augen hat wenn er an deren Raubzüge denkt der irrt zum Teil. Nordmänner schlagen niemals willkürlich zu. Im Gegenteil, ihr ganzes Handeln zeichnet sich durch ein hohes Maß an Planung aus. Nordmänner kennen gerne Ihre Gegner und die politischen Verhältnisse in den Gebieten die sie als lohnenswert erachten. Zu diesem Zeck betreiben Nordmänner wohl zur Überraschung vieler, eine intensive Aufklärung und nutzen bevorzugt vorübergehende Schwächen, wie zum Beispiel einen Erbstreit oder Festlichkeiten die ihre Gegner unachtsam machen. Dann Handeln sie meist sehr schnell, sie verlassen sich auf die Überraschung und ihre List wenn sie plötzlich mit ihren Mannen angreifen. Beim Angriff selbst liegt ihnen wieder jegliche Planlosigkeit fern. Ihre Angriffe erfolgen taktisch wohl durchdacht, sie beherrschen taktische Manöver, den Einsatz berittener Truppen, den Formationskampf oder auch den Einsatz von Belagerungs- und Fernkampfwaffen perfekt. Eigens dafür haben sie Ihre Bewaffnung perfektioniert. Die Waffen eines Nordmannes sind für jede erdenkliche Situation perfekt ausgewählt. Für den klassischen Nahkampf nutzen sie meist Axt und Schwert, wobei das Schwert hierbei wegen seiner Präzision beliebter ist. Ist der Gegner auf Distanz, zum Beispiel bei einem Schiffskampf so kommen Lanze und Speer zum Einsatz, auch Fernkampfwaffen erfreuen sich hierbei großer Beliebtheit. Die Rüstung die sie Tragen besteht meist aus Leder, in seltenen Fällen je nach Wohlstand und Stellung des Träger auch aus Kettenrüstungen. Die auf dem Festland und bei anderen Völkern verbreiteten Plattenrüstungen kennen sie nicht, und wäre für ihre Kampftaktik auch vollkommen ungeeignet.

Weiterer wichtiger Aspekt für ihren Kampf ist, das sie ganz bewusst auch psychologische Kriegsmittel einsetzen. Eigens hierfür hat ihre Kultur Elitekrieger geformt deren Ruf so fürchterlich auf ihre Gegner wirkt das allein ihre Anwesenheit die Moral der gegnerischen Heer senkt, die sogenannten Hirth. Krieger die dafür geboren wurden für ihren Herrscher zu sterben, ihr einziges streben gilt dem Schutz ihres Herrschers und dabei möglichst viele Feinde mit in den Tot zu reißen.

Der Nordmann als Händler

Ihre Rohstoffarme Heimat birgt neben all der Entbehrungen auch einen Segen, denn die Not macht erfinderisch. Nordmänner sind sehr geschickte Handwerker und fertigen aus dem wenigen was ihnen das Land bieten kann die fantastischsten Dinge. Schwerpunkte ihres Handels bilden gegerbte und fein verarbeitete Lederwaren, Holzschnitzerein jedweder Art oder auch die Kesselflickerei. Da Arktika jedoch über keine reichen Erzvorkommen verfügt konnte sich bei Ihnen nie ein blühendes Schmiedehandwerk entwickeln. Gerade der Mangel von Schmiedewaren zwang sie dazu ihre nördlichen Gefilden eines Tages zu verlassen um Rohstoffe und Reichtümer in ihr Land zu bringen. Den Fertigkeiten ihrer Handwerker verdanken sie es außerdem das sie trotz des Mangels über eine ausgereifte Rüsttechnik verfügen die optimal zu Ihren Bedürfnissen passt.


Die folgenden Dinge und Tugenden sind einem Nordmann wichtig, eher würde ich sagen Heilig, gebietet es ihnen doch die Tradition ihrer Ahnen!

Die Treue! Schwört ein Nordmann jemanden seine Treue, so ist dies für die Ewigkeit und wird bis zum Tode eines der Beiden nicht gebrochen werden. Dies ist garantiert und wird in ihrer Gesellschaft ebenfalls auch erwartet.

Das gebot der Gastlichkeit! Kommt einer in der Not zu dir so nehme ihn auf in deinem Hause, denn auch du würdest Dir wünschen, das dir das selbe wiederfährt. So lautet ein wichtiger Grundsatz der Nordmänner der seinen Ursprung in der lebensfeindlichen Umwelt Arktikas hat.

Die Ehre! Das wichtigste was ein Nordmann hat! Nordmänner sind Stolz, aber nicht Naiv, sie verehren ihre Ahnen und deren Taten. Die Geschichten der meisten Familien gehen weit zurück und nahezu jeder Nordmann hat einen verehrten Krieger in seinen Reihen. Wird die Ehre eines Nordmannes beleidigt kann sie nur durch einen Kampf, auf Leben und Tod wieder hergestellt werden. Jedoch bedarf es dort schon der Kränkung eines Anderen den der Nordmann als gleichwertig betrachtet.

Reichtum. Für jene unter ihnen, die nicht auf Raubzüge gehen, ist er das erklärte Ziel ihres Daseins ihren Platz im Volk als angesehener Händler zu finden. Nicht der Ruhm der Schlacht leitet diese Nordmänner. Diese Gier ist fast, aber auch nur fast, so stark ausgeprägt wie bei den Zwergen.


Der Glaube

Im Grunde glauben Nordmänner an die hierzulande verehrten Gottheiten. Nur haben diese in ihrer Sprache einen eigenen Namen. Crom wird Odyn gerufen, Zahr Thorr, und beispielsweise ist Laira Feenauge ist für sie eine Valkyre. Die Dinge die ein jeweiliger Gott verkörpert , verkörpert er bei ihnen genau so wie für alle anderen Wesen. Eine Ausnahme gibt es jedoch, sie beten in der Regel nicht zu Corgan da er für sie ganz klar ein Kelte ist! Die Verehrung der Ahnen nimmt eine zentrale Rolle ein. Das Volk des Nordens glaubt fest an ihre Unterstützung, wahr ist außerdem das die besondere spirituelle Verbindung zu ihnen eine segnende Auswirkung auf sie zu haben scheint.

Anders als in anderen Religionen sagt ihr Glaube das unterliegen des Guten und der Götter gegen das Böse voraus, auch haben sie eine andere, eigene Sicht der Welt. Für sie stellt sie sich wie einen Baum dar, an dem sich die neun Weltreiche anordnen. Beginnend von der obersten Krone, dem Himmel, liegt das Weltreich Asgard, Wohnsitz der Götter. Dort leben die Asen, Götter die für die geistige Entwicklung der Nordmänner stehen. Sie verkörpern Eigenschaften wie Mut, Schläue, Krieg und Gerechtigkeit.

In der unteren Krone, welche die Wolken darstellen, liegt das Weltreich Lichtelfenheim, dort leben die gleichnamigen Lichtelfen. Dieses Reich steht im Glauben der Nordmänner für die Schönheit, dem Denken, der Logik und des Gedächtnisses. Lichtelfen selbst gehören für sie zu dem Geschlecht der Alben, wesen die zusammen mit der Welt entstanden sind. Einen anderen Vertreter dieses Geschlechtes lernen wir an anderer Stelle noch kennen.

Auf dem Boden in der Mitte, der zentralen Sicht der Nordmänner, liegt das Weltreich Midgard. Dort leben sie selbst, es Stellt die bekannte Umgebung ihrer Zeit dar.

Nördlich von Midgard liegt das Weltreich Niflheim, die Heimat der Riesen. Eine Region die selbst für einen Nordmann zu kalt zum Überleben ist. Riesen sind, wie ihr Name bereits erkennen lässt riesige bösartige Wesen. Dieses Reich steht für Ängste, Täuschung und dem Zweifel.

Südlich von Midgard grenzt das Weltreich Muspellsheim, das Land der Feuerriesen. Für einen Nordmann ist dies ein Land der Begierden, der Bedürfnissen und dem Wunsch der Verwirklichung.

Östlich von Midgard liegt das Reich Jötunheim, ein Unpassierbares Gebirge in dem Riesen hausen. In der Mythologie der Nordmänner steht dieser Ort für die zerstörerische Kraft der Natur welche dem Lauf der Zeit im Wege stehen, jedoch für sie unabdingbar ist.

Westlich von Midgard befindet sich das Reich Wanaheim, welches an tropische Wälder erinnert. Dort leben die Vanen, ebenfalls göttliche Wesen die für die Nordmänner in erster Linie für die ruhigen, langsamen Prozesse zuständig sind, wie zum Beispiel Wachstum, Reichtum, Wissen und Fruchtbarkeit. Des weiteren ist dies der Ort an dem wie die Nordmänner glauben der Glaube wohnt, die natürliche Intuition, der fließenden und förderlichen Natur sowie der Elemente.

Unter dem Boden liegt das Reich Schwarzalbenheim, die Heimat der Zwerge. Zwerge sind die anderen Vertreter der Alben, entstanden also wie die Elfen gemeinsam mit der Welt und sind auch bei den Nordmännern für ihre Schmiedekunst berühmt. Schwarzalbenheim ist der Ort der Empfindungen, wie Geiz, Gier, Neid und Wut.

Noch tiefer darunter liegt Helheim, das Reich der Toten. Ein ort der ewigen Ruhe und Trägheit, aber auch der ort der zersetzenden und verschlingenden Kräfte der Natur.

Toleranzen anderen Rassen gegenüber

Nordmänner hegen die selben Toleranzen anderen Rassen gegenüber wie der Keltische Barbar. Nur sind sie mit nichten mit den Zwergen befreundet oder verbündet. Sie haben kein Bündnis nicht mal mit den Kelten obwohl sie ihnen am nächsten sind, ob dies so bleibt wird die Zukunft zeigen..... Ihre gänzlich neutrale, teils misstrauende Haltung den anderen Völkern gegenüber hält sie zwar von Bündnissen ab, jedoch lassen sie sich vereinzelt für gutes Geld auch einmal als Söldner anheuern.

'Persönliche Werkzeuge