Ophidians
aus CimWiki, der freien Wissensdatenbank
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen
Ophidians sind Schlangenmenschen. Sie haben zwar den Körper einer Schlange, doch das vordere Drittel ihres Körpers ist aufrecht und sie besitzen zwei Arme. Der vorderste Teil ihrer Wirbelsäule ist sehr verstärkt, dadurch erst ist ihm möglich, aufrecht zu stehen und den schweren Kopf zu tragen. Da sie sich nur auf den hinteren zwei Dritteln ihres Körpers fortbewegen können sind sie ein wenig langsamer und weniger beweglich als ihre kriechenden Verwandten. Sie sind durchschnittlich 2 Meter groß, wobei die Magier meist kleiner sind und lediglich ein Stück größer sind als ein durchschnittlicher Mensch. Doch die Krieger werden meist über 2 Meter hoch einige wenige werden sogar bis zu 2,50 Meter groß. Sie sind stark, doch wegen ihrer Größe und der für Schlangen untypischen aufrechten Haltung sind sie nicht besonders beweglich. Ihre Intelligenz ist überdurchschnittlich hoch. Sie können komplexe Gedankengänge vollziehen, wissen wie man Schlachten mit Taktik gewinnt und haben dank ihrer Intelligenz eine hohe Begabung für Magie. Ihr Körper ist bedeckt von einer Schicht dicker Schuppen. Diese sind glatt und trocken und nicht feucht, wie oft behauptet wird. Die Schuppen sind an der Oberseite der Schlange, das heißt dem Rücken und dem Schwanz, sehr stabil. Der größte Schwachpunkt der Schlangen ist der Bauch, da dieser früher durch die Lage direkt am Boden unverletzlich war, nun aber frei ist und nicht durch die starken Schuppen geschützt wird. Dennoch sind sie sehr robust und widerstandsfähig vor allem gegen Hitze. Wie alle Reptilien brauchen sie ein gewisses Maß an Wärme, da sie sonst in eine Starre verfallen und ihre Körperfunktionen auf das Mindeste beschränkt werden. Mindestens einmal im Jahr müssen sich Schlagen häuten, wenn sie sich noch im Wachstum befinden kann dies bis zu vier mal im Jahr passieren. Fühlt eine Schlange, dass die alte Haut ihre Spannkraft verliert, viele Schuppen beschädigt sind oder die Haut allgemein rissig geworden ist versinkt sie für einige Wochen in einen Ruhezustand. Dann bildet sich die neue Haut und am Ende der Ruhezeit wird die alte Haut abgestreift indem die Schlange die Hände zu Hilfe nimmt und den Teil am Schwanz durch das Reiben an Steinen entfernt. Auch ihr Gesicht wird besonders geschützt durch einige große Schuppenplatten. Doch wegen dieser Platten, die sehr hart sind, ist es den Ophidians nicht möglich viele Gesichtsausdrücke anzunehmen, ohnehin sind ihre Gesichtsmuskeln sehr wenig ausgeprägt. Sie können nicht lächeln oder grinsen, und die Augen zusammenkneifen können sie auch nicht. Über den Augen ist bei ihnen eine Schutzschicht, die es vor dem Austrocknen schützt und das Blinzeln unnötig macht. Dieser Blick, der oft als hypnotisch bezeichnet wird ist ein typisches Merkmal aller Schlangen. Wie alt sie werden ist völlig unklar, zumal es für die Schlange selbst nicht wichtig ist wie alt sie jeweils ist. Aber man geht davon aus das sie sehr alt werden da auch viele normale, bodenkriechende Schlangen ein hohes Alter erreichen können.
Lebensraum
Woher genau die Ophidians kommen ist unklar. Es wird vermutet dass sie von den Echsenmenschen abstammen, da die Art und vor allem die Sprache sehr ähnlich ist. Doch wie aus einem Echsenmensch ein Schlangenmensch entstehen kann ist unklar. Es kursieren auch Gerüchte dass einst ein Nekromant versuchte, Wesen zu erschaffen und eine Echse mit einer Giftschlange kreuzte. Weit aus wahrscheinlicher aber ist es, dass eine Gruppe von Echsen damals einen Frevel beging und sie bestraft wurden indem sie in den Körper einer Schlange verbannt wurden. Die Schlangenmenschen fühlen sich immer noch den Echsenmenschen am nächsten, können aber nicht mit diesen zusammenleben da sie wegen dem Fehlen der Beine und dem ungeheuren Körpergewicht nicht für ein Leben im Sumpf geschaffen sind. Sie leben in Wüsten wo sie sich gut im Sand fortbewegen können und immer ausreichend Sonne scheint.
Soziale Ordnung
Die Ophidians leben zusammen in Clans. Jeder Clan wird von einer Königin angeführt. Sie ist oft das einzige weibliche Wesen im ganzen Clan. Es herrscht eine strikte Hierachie, an deren Spitze die Königin als uneingeschränkte Herrscherin steht. Ihr folgen, auf etwa einer Stufe stehend, die Großmeister der Ophidianischen Magie und die Generäle. Diese sind die stärksten Wesen im Clan, sie entscheiden mit Zustimmung der Königin über Feldzüge oder einen Wechsel des Lagerplatzes. Darauf folgen die Elite Krieger sowie die magisch besonders begabten Schlangen die sich noch in der Ausbildung befinden. Auf der untersten Stufe stehen die einfachen Soldaten. Sie sind ersetzbar und haben daher keine besonderen Pflichten, was nicht heißt das der Verlust einer großen Menge von Soldaten nach einer verlorenen Schlacht kein Unglück wäre. Um den Nachwuchs kümmert sich die Königin. Ihren Partner beim Liebesspiel wählt sie selbst, doch kann man davon ausgehen dass es immer einer der Generäle oder Großmagier sein wird. Sollte einmal eine weibliche Schlange aus den Eiern schlüpfen, so gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Königin erachtet sie für den Clan in irgendeiner Aufgabe nützlich oder sie wird als Bedrohung für die Königin gesehen. In diesem Fall wird die junge Schlange vertrieben und wird, sollte sie die erste Zeit überstehen, versuchen einen eigenen Clan zu gründen. Ophidians haben keine Skrupel, untereinander Kriege zu führen und andere Ophidians zu töten, doch würden sie niemals ein Mitglied des eigenen Clans angreifen oder töten. Es gibt 3 verschiedene Arten von Ophidians: Das erste sind die weiblichen Schlangen, meist sind sie Königinnen. Dann gibt es noch Magier, die sich den arkanen Künsten gewidmet haben. Die letzte und häufigste Klasse sind die Krieger, aufgeteilt je nach ihrem Können und ihrer Erfahrung. Handwerker gibt es keine, ebenso keine Bogenschützen. Auf Handwerken verstehen sich die Schlangenmenschen nicht, da es aufgrund des vorstehenden Kopfes und der kurzen Arme schwer ist, allein den Gegenstand zu betrachten an dem man gerade arbeitet.
Nahrung & Kleidung
Wenn Ophidians Hunger haben gehen sie jagen. Sie ernähren sich ausschließlich von Fleisch. Sollte also ein akuter Mangel an frischem Fleisch bestehen wird eine Expedition losgeschickt um jagen zu gehen. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen wilden Tieren, Monstern oder auch anderen Rassen. Das Leder dass sie dabei erbeuten wird meist mitgenommen um daraus Rüstungen fertigen zu lassen. Da Ophidians selbst über keine Handwerker verfügen sind sie dort auf andere Rassen angewiesen. Oft übernehmen die Echsenmenschen diesen Teil und stellen für die Ophidians Rüstungen und Waffen her. In anderem Falle lassen sich die Schlangenmenschen auf Tauschhandel ein, da viele Rassen vor allem das Gift, aber auch die Häute der Schlangen begehren. Natürlich töten die Ophidians keine Stammesgenossen um an Schlangenleder zu kommen, es ist oft reichlich vorhanden vom letzten Häuten. Als Gegenleistung verlangen sie Waffen und Rüstungen, doch ist das mit den Rüstungen so ein Problem: Da die Schlangen sehr groß sind, benötigen sie eigens angefertigte Rüstungen. Kaum ein Menschenhandwerker aber würde sich in ein Ophidian Camp trauen um dort Maß zu nehmen. Daher haben die einzelnen Clans oft bestimmte Personen, denen sie vertrauen und die sie im Gegenzug für die gelieferten Waffen und Rüstungen mit Schlangengift und Häuten versorgen. Ophidians können dank ihrer Kraft am Oberkörper Plattenpanzer tragen. Da der Oberkörper und die Arme die einzigen Stellen sind die geschützt werden müssen, tragen sie nur an diesen Stellen Plattenpanzer. Seit einiger Zeit kann man Schlangen sehen, die mit Schilden ausgerüstet sind. Sie bevorzugen Turmschilde, einzig diese sind groß genug um einen Teil ihres Körpers zusätzlich und vor allem wirkungsvoll zu schützen. An Waffen werden nur Hieb- und Stichwaffen benutzt, vor allem Hellebarden und Äxte mit langen Stielen. Die Verwendung eines Bogens ist für sie unmöglich, da sie aufgrund der kurzen Arme den Bogen nicht richtig spannen und nicht zielen könnten. Sie provozieren selten einen Kampf, schrecken aber nicht davor zurück aufdringliche oder arrogante Personen einfach zu töten. Doch ist dies eher selten der Fall, da sie auf viele der vor allem kleineren Rassen aufgrund ihrer Größe eher Respekteinflößend wirken. Sollten die Ophidians aber erst einmal in Rage gekommen sein, dann sind sie kaum noch zu stoppen. Wenn sie eine Stadt angreifen und die Schlacht gewinnen, so Ruhen sie nicht eher bis alle Wesen tot sind und die Stadt komplett dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Verhältnis zu anderen Rassen
Grundsätzlich scheuen sie die Gesellschaft anderer Lebewesen, und gehen ihnen normalerweise aus dem Weg, allerdings wurde schon von Freundschaften mit Ophidians berichtet. Es ist nicht einfach ihr Vertrauen zu gewinnen aber wenn sie jemandem trauen oder gar Freundschaft schließen dann kann man sich ihrer Freundschaft eigentlich bis zu ihrem Tode sicher sein. Dabei kommt es auch nicht darauf an welcher Gesinnung diese Rasse angehört, ebenso wenig wie Ophidians sich an „Gut gegen Böse“ - Kämpfen beteiligen. Doch trotzdem kann man einige Tendenzen im Verhalten zu anderen Rassen feststellen:
Menschen
aufgrund ihres Hochmutes und der Ausbreitung ihrer Rasse auf dem ganzen Kontinent werden sie eher misstrauisch beäugt und es muss schon viel passieren damit ein Ophidian einem Menschen traut.
Elfen
Elfische Rassen sind von Natur aus eher klein und schmächtig, was ebenfalls Missbilligung bei den Schlangenmenschen hervorruft. Trotzdem herrscht eine gewisse Achtung vor, aufgrund ihrer Geschicklichkeit und der hohen Begabung im Bereich der Magie.
Zwerge
Zwerge sind die kleinsten Rassen, benehmen sich aber nichtsdestotrotz oft rüpelhaft und aufmüpfig. Da sie die besten Schmiede des Landes sind, sind auch ihre Waren bei den Ophidians sehr begehrt.
Eins aber sollte man grundsätzlich beachten: Schlangen vergessen nie. Sie erinnern sich an jede ausgesprochene Drohung und an jeden Kampf. Aufgrund dieser Tatsache können ältere Ophidians auf einen riesigen Wissensschatz zurückgreifen.
Magie
Jede Schlange ist magisch begabt. Doch oft wird diese Begabung bei den einfachen Kriegern und Soldaten unterdrückt und zeigt sich lediglich im Kampf, zum Beispiel wenn eine Schlange verletzt ist und sie instinktiv einen Zauber spricht und für einen Moment lang in einen Rausch versetzt wird, in welchem ihre Kraft und Schnelligkeit erhöht ist. Da sie dies aber nicht gewohnt sind, sind diese Zauber häufig wenig effektiv. Anders dagegen wird bei denjenigen vorgegangen, die besonders viel magisches Talent in sich haben. Fällt das einem der ausgebildeten Magiern auf, so nimmt er die junge Schlange bei sich als Schüler auf und lehrt ihn, sein Potential zu bündeln. Das größte magische Potential hat immer noch die Königin. Sollte sie einmal merken dass sich ihr Leben dem Ende entgegenneigt, so wird sie sich eine Nachfolgerin suchen und ihr das gesamte Wissen über Magie zuteil werden lassen.
Sprache
Ophidians haben zwei Wege zu kommunizieren. Zum Einen haben sie eine Sprache aus Zischlauten, die aber noch von ihren Vorfahren stammt, als diese am Boden krochen. Diese Sprache bietet oft nicht genug Ausdrucksfähigkeit, weshalb sich die Schlangenmenschen langsam die menschliche Sprache angeeignet haben. Diese ist am weitesten verbreitet und jeder versteht sie. Da sie aber auch oft mit Echsenmenschen zu tun haben, ist ihre Sprache eine Mischung aus Zischen, einem Dialekt der menschlichen Sprache und einigen Brocken aus der Sprache der Echsen. Aufgrund ihres Kiefers und dem Fehlen von Stimmbändern klingt das ganze etwas seltsam und für ungeübte ist es schwer eine Schlange zu verstehen. Sie sprechen zwanghaft langgezogene S-Laute (wie in Wasser), ein weiches CH (wie in China) und rollen/hauchen das R (wie in kratzen), außerdem findet sich in der Echsensprache kein einziges T. Da es zu schwer auszusprechen ist wird es durch ein weicheres D ersetzt. Ophidians sprechen recht leise und immer im selben Tonfall. Sie können nicht schreien und ihre Stimme nicht senken. Wenn sie sich untereinander unterhalten und es unliebsame Zuhörer gibt fallen sie trotzdem oft auf ihre Urtümliche Sprache zurück.
Glaube
Einst wurde das Volk der Ophidian von einem Gott zu einem Leben als Schlange verdammt, und obwohl sie stolz auf ihre Körper sind und ihre überlegene Kraft schätzen, haben sie dem Göttergeschlecht niemals verziehen. Das mag paradox klingen, ist aber in Wahrheit ganz einfach zu verstehen. Die Ophidiane sehen ihre Gestalt nicht als Gabe, sondern als Fluch, dazu gedacht, ihre erste Königin zu zerbrechen. Aus ihrer Sicht haben sie selbst, Hirash' Tiá s Nachkommen, diesen Fluch gemeistert. Trotz widrigster Umstände überstand ihre Königin alle Prüfungen und überwand alle Hindernisse. Ohne Hilfe der Götter, aus eigener Kraft. So glauben sie an keinen Gott, sei er nun guter oder böser Gesinnung. Einen religiösen Kult gibt es dennoch, denn sie verehren Hirash' Tiá , die Mutter von ihnen allen, fast gottgleich.
Sprachauszug
Es folgen ein paar Auszüge aus ihrer Sprache. Dies sind alles Begriffe die von den Echsen übernommen und leicht verändert wurden.
Bezeichnungen für Berufe und Aufgaben
Diese beziehen sich nicht nur auf den eigenen Clan, sondern werden auch für andere Rassen gebraucht.
Magier - Ppyrr
Schamane - Kyshppyrras
Handwerker - Chellas
Schmied - Eizzachellas
Schreiner - Ochzachellas
Dieb - Chellanneszas
Krieger - Raszeszeas
Paladin - Chiarruruas
Nekromant - Cheszeszeas
Clankrieger - Kyshraszeszas
Clanratgeber - Kyshinchzias
Clanschwachen - Kyshchraszas
Verbündete - Kyshruruzach
Botschafter – Kyshvyss
Wörter aus dem täglichen Gebrauch
Ja – Zzee
Nein - Nneesz
Bitte - Szii
Danke - Szaa
Grüsse - Zzch
Licht - Lizz
Hell - Lizza
Dunkel - Azz
Stark - Rasz
Schwach - Chrasz
Geld/Gold - Chella
Stimme/Sprache - Vyss
Stamm - Kysh
Dorf - Oz
Tod - Esze
Lebendig - Chesze
Magie - Ppyrr'Ami'Che
Wesen - Charr
Klug - Inchzi
Dumm - Suuzz
Gross - Chooz
Klein - Chizzi
Kampf - Raszesze
Feind - Azhlazah
Freund - Ruruzach
Geist - Caich'Che
Eltern - Assyssa
Vater - Assa
Mutter - Yssa
Sohn - Chassachar
Tochter - Chyssachar
Bruder - Zeassa
Schwester - Zeyassa
Mann - Ar
Frau – Yr
