Orks
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Die Orks, auch bekannt unter dem Namen "Kinder Kalirs", leben derzeit in den Nordländern des Hauptkontinents und sind ausschließlich in dem letztem bekanntem Stamm, dem "olorghi mut shat zarriae"(sinngemäß: Orks aus dem dunklem Wald) organisiert.
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Geschichte - die Vorzeit
Die Geschichte der Orks wird von ihren Schamanen bewahrt und mündlich weitergegeben, deswegen haben im Laufe der Geschichte viele Sagen und Mythen die Wahrheit verschleiert, doch wurde so gewährleistet das ausschließlich die Orks und insbesondere die Kaste der Schamanen dieses Wissen kennen.
Ein gesicherter Fakt ist, das die Orks von dem Gott Kalir erschaffen wurden. Kalir beneidete Crom um dessen edle Barbaren und wollte selber intelligente Sterbliche haben, die ihn anbeteten. Leider entsprach das Ergebnis seiner Mühen nicht den Erwartungen und so warf er seine Kreationen auf die Welt der Sterblichen um sich dann zurück zu ziehen und über sein Unvermögen zu trauern.
Diese ersten Ereignisse werden als die "gottlosen Anfänge" beschrieben:
"Der große und mächtige Kalir erschuf sich also Kinder. Hierfür nahm er Lehm aus der Erde und formte die Körper, diese Rohformen belebte er mit dem Wasser des Lebens und als sie sich dann regten schenkte er ihnen den Atem der Winde,auf das sie von alleine existieren konnten. Die so geschaffenen Kreaturen waren allerdings stumm, lethargisch und ohne jeden eigenen Antrieb, also nahm Kalir in seiner unendlichen Weisheit die lodernden Flammen aus den Tiefen der Welt und schenkte seinen Schöpfungen damit die Flamme des Willens.
Aus der Anderswelt schleuderte er seine Kreationen hinab zu der sterblichen Welt um sich darauf zurückzuziehen und zu erholen.
Und so begab es sich das unsere Vorfahren auf den Dschungel nahe dem heutigem Trinsic herniederfielen. Die größeren unter den Schöpfungen unseres Gottes rotteten sich zusammen und sollten später als Trolle bezeichnet werden. Die kleineren hatten Angst vor den anderen und flohen feige in die Berge, sie sollte man später als Goblins kennen. Der Großteil aber versuchte mehr oder weniger gemeinsam im Urwald zu überleben. Diese ersten Orkstämme kannten keine Götter, noch hatten sie eine Sprache, mehr Raubtieren gleich zogen sie als Rudel los um schwaches Getier und Wild zu jagen."
Äonen vergingen und die Zeit veränderte die Orks, von den Göttern unbemerkt entwickelten sie erste soziale Strukturen und vermehrten sich solange bis Nahrungsmangel herrschte und es deswegen zur ersten großen Wanderung kam:
"Die Orks aus dem zweitem Zeitalter unserer Geschichte besaßen keine Magie noch Religion. Kalir hatte uns allein geschaffen, daher fehlt uns die Verbindung zu Arpheus' magischem Gewebe, noch der Segen der anderen Götter. In verschiedenen Stämmen folgten die Orks dem jeweils stärksten und suchten in einer großen Wanderungsbewegung neue Jagt- und Lebensgründe. In diese Zeit fallen auch die ersten Begegnungen mit den anderen Rassen Cimmerias."
Man geht heute davon aus, das diese ersten Begegnungen meist weniger friedlich wahren, da Orks von Natur aus versuchen sich von vermeintlich schwächeren zu nehmen was ihnen gefällt. Bewiesen wird dies durch einige Überlieferungen aus jener Zeit, von denen eine besonders heraussticht, da sie einen enormen Wandel in der Gesellschaftstruktur der Orks beschreibt:
"Ein Stamm unter Führung des Häuptlings Roktag zog weiter gen Norden als es je ein Ork gewagt hatte. Er führte seine Anhänger hinein in einen mystischen und ursprünglichen Wald der viel Beute und wenig Konkurrenz versprach. Der schein trügte aber, denn die Orks trafen hier erstmals auf ein mächtiges Elfenvolk. Schon die damaligen Elfen verfügten über effektive Magie und wie es ihre bösartige und ehrlose Art und Weise ist und war benutzen sie diese auch um Roktag und seine Orks in flammenden Infernos zu verbrennen.
Nur einer überlebte: ein außergewöhnlicher und schlauer Ork namens Mertuk. Verzweifelt über den Verlust seiner Kameraden, flammend vor Hass auf dieses abartige Elfengezücht schickte sein Geist unbewusst Wellen der Erschütterung durch die Anderswelt. Wellen die den schlafenden Kalir weckten. Was danach geschah nennen wir heute die Wiederentdeckung unserer Gottheit und wird seit jeher im alljährlichen Kalirfest gefeiert. Kalir offenbarte sich Mertuk, rettete ihm das Leben und wies ihm einen Weg zu den anderen Orkstämmen" Kalir schien also bemerkt zu haben, das seine Schöpfungen sich weiterentwickelt hatten und anscheint doch kein totaler Fehlschlag waren, denn seit diesem Ereignis begann er "seine" Orks wie ein Vater zu behüten. Eine weitere Folge war auch das eine neue Kaste in der sozialen Struktur der Orks entstand: die Schamanen, oder Stammesweisen, welche im Kontakt zu Kalir standen und so den Willen der Gottheit den anderen Orks tragen konnten.
Die nächsten Jahrhunderte sind geprägt von einer langsamen Abwanderung der Orkstämme vom Süden Cimmerias hin zum Westen, da sie im Osten und Norden von den Elfen vehement zurück gedrängt wurden. Auch erste Zusammenstöße mit den Zwergen fallen in diese Zeit.
Zusammenstöße die letztendlich zu einem tiefsitzendem gegenseitigem Hass führten: Die Orks konnten nicht zurück, da ihnen die Elfen den Rückweg abschnitten, also blieb ihnen nichts weiter als sich die Berge mit den Zwergen zu teilen. Ein Umstand der andauernde Spannungen und Kämpfe bedeutete. Die Zwerge beherrschten, im Gegensatz zu den Orks, schon die hohe Kunst der Metallurgie und hatten dadurch einen gewaltigen Vorteil gegenüber den ehr primitiv kämpfenden Stämmen der Orks. Dies führte zu einer drastischen Reduzierung der Orkpopulation. Eine drohende Niederlage in einer der vielen Schlachten sollte einen weiteren entscheidenden Wendepunkt in der Kultur der Orks herbeiführen:
"Aus den Hängen der Berge quoll die Brut der Zwerge, Ungeziefer gleich wogten ihre Massen auf die stark dezimierten Reste der Orks hernieder. Ein Sieg war aussichtslos, das wußte jeder, doch im Glauben liegt Hoffnung, das realisierte vor allem einer: Saruk. Weiser Saruk, ehrenvoller Saruk, von allen Orks in unserer bewegten Geschichte ist er der Größte und der den wir heute am meisten Achtung zollen müssen. In grenzenloser Selbstlosigkeit und mit glaubensgestähltem Willen rammte er sich einen Dolch in die eigene Brust. Das Blut quoll rot und voll aus seinem Leibe und im Momente seinen Hinscheidens, da war es sein starker Wille der in einem letztem Gebet zu Kalir den eigenen Willen ankettete an die schemenhafte Anderswelt. Unmöglich in die ewigen Jagdgründe Kalirs einzugehen war Saruks Geist gefangen an einen Ort der von den göttlichen Energien der Schöpfung erfüllt ist und die Barriere zwischen dem Reich der Lebenden und dem Reich der Toden darstellt. Dies selbstlose Opfer hatte gewaltige Konsequenzen, denn Saruks Geist - verbunden mit den Energien der Götter- konnte über die noch lebenden Schamanen den Orks die Kräfte der Magie bringen. Kräfte die sich in einer beispiellosen Wut und Intensität auf den Zwergenabschaum entluden und so die Orks vor dem drohendem Untergang retteten. Seit jenem Tage ist es die heilige Aufgabe und Bürde eines jeden Schamanen auf den Frieden im Tode zu verzichten um als Geist in der Anderswelt den lebenden Orks beizustehen." Dies sind als nun die bekannten Fakten aus der Vorzeit der Orks.
Geschichte - die Neuzeit
(ooc: der Teil der Geschichte der von den Handlungen der Spieler geschrieben wurde)
Anfangs versuchten die Orks mehrere Jahre in verschiedenen Stämmen, zum Beispiel den Kindern Kalirs(DKK), besonders in der Nähe von Cove bis hoch zum Standort der alten Arena zu siedeln. Um Ihren Reichtum zu mehren wurden zahlreichen Angriffe auf das Mienenlager in Minoc unternommen, wo Zwerge wie Menschen reichlich Edelmetall aus den Tiefen der Berge holten. Das führte zu mehreren Zusammenstößen mit den Streitkräften der betroffenen Völker, zusätzlich eroberten die Barbaren Cove und etablierten damit eine starke Präsenz direkt neben dem größtem Dorf der Orks. Umstände die zu einem weiterem drohendem Untergang führten als Kalir einschritt und seinen letzten zwei Schamanen, Uzglug und Toknar Bloodaxe, befahl die verbliebenen Orks in den Norden zu führen, um dort einen neuen Stamm entstehen zu lassen. Als neuer Stammeshäuptling setzte sich Manak durch und die darauf folgenden Jahre sind gezeichnet von einem stetem Aufschwung der Rasse. Während Toknar besonders die Spirituelle Wiederentdeckung alten Wissens vorantrieb, war es Manak der den Aufbau organisierte. Seit dieser Zeit leben alle verbliebenen Orks in dem neu gegründetem Stamm der "olorghi mut shat zarriae". Alte Bräuche und Riten wurden wiederentdeckt und mehrere Stammesburgen gebaut. Wie für Orks typisch führte der steigende Wohlstand zu steigenden Aggressionen gegen ihre Nachbarn, darunter stechen besonders die andauernden Kriege gegen die Zwerge, zwei verlorene Kriege gegen die Gilde Kingdom of Leviathan und insbesondere die größte Schlacht in der Geschichte Cimmerias überhaupt hervor. Eben genannte Schlacht hatte ihren Ursprung in andauernden Übergiffen der Orks auf die Stadt Britain worauf die Wachen von Britain unter Führung des Erzmagier Felonius und der Erzmaga Lemonia zum Angriff auf das Fort der Orks bliessen. Eine blutige und lange Schlacht, die die Orks mit Hilfe einiger abdrünniger Menschen und überlegener Taktik gewinnen konnten.
Rassenbeschreibung - Aussehen
Orks scheinen im Schnitt 1,50m bis 1,70m groß zu sein, da sie für gewöhnlich in gebeugter Körperhaltung auftreten. Aufgerichtet entspricht die Größe eines Orks dem eines Menschens. Auffällig am Aussehen ist der muskulöse und schwere Körperbau mit den hervorstehenden Unterkiefern. Ihre Haut ist ledrig und meist in verschiedenen Brauntönen gefärbt. Braun sind auch alle getragenen Kleidungsstücken zu Ehren ihres Gottes Kalir. Ihre Kleidungsordnung ist vor allem zweckmäßig und darf dabei nie die Bewegung einschränken, weswegen komplette Plattenrüstungen nicht getragen werden. Orks höherer Ränge tragen manchmal eine so genannte bambak, welche aus dem Material starker Feinde hergestellt wurde. Schmuck beinhaltet oft Knochenschnitzereien in Form von Talismane und Schutzsymbolen, Material liefern meist die besiegten Feinde. Auch wenn sich hart das Vorurteil hält, Orks würden wie ein Müllhaufen stinken, ist der Geruch eines Orks "nur" dem eines Raubtieres ähnlich. Der Wahrheit entspricht es, dass Körperhygiene keinen großen Stellungswert einnimmt. (Allerdings sei hier angemerkt, dass auch der durchschnittliche Mensch kaum mehr als zweimal im Jahr ein Bad nehmen wird.)
Rassenbeschreibung - Verhalten
Orks sind in erster Linie Rudeltiere, ihre Einsatzmoral steigt und sinkt mit der Anwesenheit anderer Orks. Im Sozialverhalten gibt es eine klare Rangordnung von schwach oder weiblich bis hoch zum Häuptling, einzig die Schamanen nehmen eine Sonderstellung außerhalb der Rangordnung ein. Ein Ranghöherer Ork wird seine Stellung festigen, indem er dem Schwächeren seine Stärke möglichst oft demonstriert. Er wird ihn vielleicht ein wenig herumschubsen oder besonders starke Gegner besiegen. Kampf und der Sieg über mindestens gleichstarke Gegner hat einen großen Stellungswert in der orkischen Gesellschaft, weswegen sie auch keine Gelegenheit auslassen die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Eine feste Bindung zwischen Mann und Frau ist den Orks unbekannt, der Stärkste bekommt die meisten Frauen und über Familienplanung wird nicht viel nachgedacht. Frisch geworfene Kinder werden von der Frauengemeinschaft des Stammes gemeinsam gesäugt und aufgezogen, wobei die Männer des Stammes die Erziehung der jungen männlichen Orks übernehmen, sobald sie alt genug sind, um mit den erwachsenen Orks auf die Jagd gehen zu können. Im normalen Alltagsleben bewältigen die Orks das Überleben durch Arbeitsteilung in Handwerker, Jäger und Krieger. Diese Arbeitsteilung ist Rangunabhängig.
Rassenbeschreibung - Rangordnung
Choharar
Ist der Häuptling des Orkstammes. Der stärkste Ork des Stammes wird durch Kampf ermittelt und somit Choharar. Auf Mondfesten kann jeder Ork (außer Aikar) den Choharar herausfordern um sich selbst zum Häuptling zu machen.
Aweli Aikar Kalir
Ranghöchste Schamanen. Sie sind Diener Kalirs und kämpfen jeweils mit einem der Elemente. Der aweli ist der höchste Schamane im Stamm weil er mit den Ahnen kommunizieren kann und die anderen Orks vor Magie schützen kann. Awelis sind die Berater des Häuptlings.
Aikar Kalir
Schamanen die mit der Ausbildung von awelis fertig sind und somit als normale Schamanen dem Stamm in Ahnenkommunikation und Kampf helfen. Auch sie schützen andere Orks.
Zem'Aikar Kalir
Schamanen in Ausbildung.
Aweli'Achatal
Schatzmeister des Stammes.
Mez'Achatal Olorgh
Nach dem Schatzmeister ist der Mez'achatal Olorgh der Beste Handwerker.
Aschatal Olorgh
Handwerker des Stammes.
Aweli'Nudek Khurkach
Stärkster und meist ältester kampffähiger Bogenschütze. Er hat neben dem Choharar und dem Aweli Aikar Mitspracherecht im Stamm. Er organisiert Jagden welche zur Nahrungsbeschaffung dienen.
Mez'Nudek Khurkach
Starker Ranger des Stammes. Meistens in Ausbildung beim Aweli.
Nudek Khurkach
Bogenschütze des Stammes. Steht unter dem Befehl des Awelis.
Aweli Khurkach Kalir
Nachdem ein Krieger als Okwach und als Grobgitz gedient hat und seine Loyalität zum Stamm und zu Kalir oft genug bewiesen hat. Ist es ihm möglich mit Kalirs göttlicher Gabe zu kämpfen. Er ist die Leibwache des Choharars.
Grobgitz
Stärkster Krieger des Stammes nach dem Choharar und dem Aweli Khurkach Kalir.
Okwach
Starker Krieger der als Leibwache eines Schamanen dient.
Khurkach
Krieger des Stammes.
Zem'Olorgh
Junge Orks welche kaum Kampferfahrung haben. Nach einem Ritual oder Mondfest, bei dem sie den Feuertanz absolviert haben, werden sie als vollwertige Stammesmitglieder akzeptiert. Zem'Olorghis werden gerne rumgeschubst.
Rassenbeschreibung - Glauben und Denken
Orks sind sehr abergläubisch, jede Veränderung der Natur wird von ihren Schamanen nach Vorzeichen ausgewertet und wichtigen Entscheidungen gehen meist Befragungen der Geister vorweg. Für einen Ork ist es essentiell gut im Ansehen bei den Ahnen, Geistern und natürlich Kalir zu stehen. Nur so, so glauben sie, kann ein Überleben gewährleistet werden. Dieser Glauben an Kalir kann manchmal recht fanatische Züge annehmen. Auf jeden Fall ist es undenkbar, dass ein Ork einen anderen oder garkeinen Gott anbeten würde. Dieser Aberglaube, gepaart mit den eher einfachen Denkmustern eines Orks, führt zu einem tiefsitzendem Respekt gegenüber allem Magischen und Übernatürlichem. Solange man einen Ork nicht in die Ecke treibt wird er versuchen einer direkten Konfrontation mit Magie aus dem Wege zu gehen. Nur wenn einer ihrer Schamanen anwesend ist, fühlen sich die Orks auch gegen Magie gefeit. Sind sie sich doch dann gewiss auf den Schutz der Geister zählen zu können.
--Rubrin 06:05, 6. Nov 2005 (CET)
