Waldelfen
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Die Waldelfen sind eine Abart der Elfen. Sie leben auf Cimmeria zurückgezogen in Ban Liarfey'e, einer Stadt hoch in den Baumkronen welche für jeden außer den Waldelfen unerreichbar ist, sowie in den Tiefen der Wälder.
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Herkunft
Tief im Inneren des Waldes lebt ein uraltes Volk, den meisten Menschen nur aus Legenden bekannt. Außenstehenden ist es praktisch unmöglich etwas über die Rasse der Waldelfen in Erfahrung zu bringen. Das Leben dieser liebevollen Waldbewohner spielt sich immer verborgen vor den Augen Neugieriger ab. Die Kultur dieses ältesten Elfenvolkes Cimmerias würden viele Unwissende wohl als seltsam oder abartig abtun, doch genauer betrachtet haben die Waldelfen eine extrem strenge Ethik und Moral. Dies zeigt sich bei ihnen weniger offen wie bei ihren Verwandten den Lichtelfen als viel mehr an ihrem Verhalten gegenüber allen Lebewesen die den Wald betreten. So sind die Waldelfen äußerst zurückhaltend gegenüber anderen Rassen. Einige wenige Menschen die ihnen begegnet sind würden ihre Haltung fast schon als feindselig interpretieren. So etwas ist den Waldelfen jedoch völlig fremd. Ihr größtes Interesse ist der Schutz ihres über alles geliebten Waldes. Alles was ein Waldelf tut, ist immer darauf bedacht dem Wald und der Sippe zu helfen, eine andere Einstellung kennt ein Waldelf nicht einmal.
Aussehen
Wie ihre nahen Verwandten, die Lichtelfen, sind auch die Waldelfen äußerst grazile und elegante Wesen. Durch das ständige Leben im Wald sind sie kräftiger und auch geschickter als ihre Verwandten, was der Perfektion ihrer Bewegungen nur zuträglich ist. Die wenigen Menschen die jemals einen Waldelfen zu Gesicht bekommen haben, waren vom ersten Moment an beeindurckt und neidisch auf die flinke und präzise Art der Waldelfen. Waldelfen haben eine im Vergleich zu Menschen schlanke Statur und werden im Allgemeinen ein wenig größer als ihre Verwandten, die Lichtelfen, auch wenn es sich hierbei um bestenfalls ein paar Zentimeter handelt. Der "durchschnittliche" Waldelf, so es denn einen gibt, ist etwa 1,75 m groß. Durch die Jahrtausende im Wald hat sich die Haut der Waldelfen an die Umgebung angepasst. Ihre grüne Färbung ähnelt dem Blätterdach des Waldes, was ihnen perfekte Tarnung bietet wenn sie auf den Bäumen klettern. Wie alle Elfenrassen so haben auch die Waldelfen spitz zulaufende Ohren, die ebenso wie ihre Hautfarbe an das Leben im Wald angepasst sind. Dadurch und durch langjährige Erfahrung ist ein Waldelf in der Lage Dinge zu hören die so leise oder so weit entfernt sind das sie einem Menschen verborgen bleiben. Wie alt genau Waldelfen nun werden weiß eigentlich keiner. Über die Jahrhunderte hinweg haben die Waldelfen es aufgegeben ihr Alter zu messen, da eine konkrete Zahl für sie unwichtig ist. Den Erzählungen ihrer Erlebnisse einiger alter Waldelfen zu Folge muss es aber durchaus möglich sein, dass sie Tausend oder sogar noch mehr Jahre leben.
Lebensweise
Dies ist der interesannteste, und für die meisten anderen Wesen wohl auch unverständlichste, Aspekt der Waldelfen. Durch ihre große Liebe zum Wald leben die meisten der Waldelfen äußerst versteckt und tief im Wald. Die wenigen Zusammentreffen mit anderen Rassen, die leider meist alles andere als glücklich verlaufen sind, haben die Waldelfen noch darin bestärkt sich von allen anderen Wesen zu isolieren. Dennoch kann es nach aussen hin vorkommen, das wenn einzelne Wesen den Wald stören oder gar gefährden, die Waldelfen in Erscheinung treten um den Eindringling zu vertreiben. Meist geschieht dies aus dem Verborgenen heraus. Ein aus dem Nichts kommender Pfeil der vor den Füssen eines Menschen steckt hat diesen oftmals zur Umkehr bewogen. Auch wenn dies für manche Lebewesen schon gewalttätig aussieht, so sind die Waldelfen alles andere als das. Ein Waldelf sieht den Wald als Quelle des Lebens an. Er schützt ihn um das Leben darin zu bewahren. Somit betrachtet er auch alles andere Leben als schützenswert. Niemals würde er dazu übergehen aus Aggression oder Lust zu töten oder gar nur anzugreifen. Nur wenn die Not ihn dazu zwingt, sei es um einen Eindringling zu vertreiben oder auch nur um etwas zu Essen zu haben, würde ein Waldelf Gewalt überhaupt in Betracht ziehen und auch auf der Jagd nimmt ein Waldelf nur soviel wie er selbst braucht und überläßt den Rest dem Kreislauf des Lebens. Dennoch ist es für einen Waldelfen immer so, das wenn er eine Waffe in die Hand nehmen muss, er seine Aufgabe als gescheitert betrachtet. Gewalt hatte in der Kultur der Waldelfen noch nie einen Platz, genau so wenig wie Gefühle wie Neid, Hass oder Misgunst. So etwas ist den Waldelfen nicht aberzogen worden, nein, es ist ihnen so vollkommen fremd das sie niemals derartige Emotionen haben. Wenn ein Waldelf jemals Hass empfinden sollte, so kommt dies immer von außen. Doch auch dann ist er nicht verloren. So sehr sie diese Gefühle misbilligen, so sehr stark ist ihre Bindung untereinander. Alle Waldelfen gehören zu einer Sippe. Dies muss keine direkte Verwandschaft der einzelnen Mitglieder sein, nein vielmehr sind alle Waldelfen die an einem Ort zusammen Leben die Sippe. Sollte jemals ein Elf derartige Probleme bekommen, so werden alle anderen Elfen für ihn da sein und sich um ihn sorgen und versuchen ihm zu helfen. Die Sippe ist auch das was jeden Waldelf bindet. Ein Waldelf der alleine lebt existiert praktisch nicht. Niemals würde einer der ihren sich von der Sippe trennen, es sei denn er hätte eine Aufgabe die er erfüllen müsste. Selbst dann würde er nur zögernd gehen und zusehen so schnell wie möglich zur Sippe zurück zu kehren. Etwas das den Waldelfen völlig fremd ist, sind Vorstellungen von Adel oder sozialen Unterschieden. Alle Waldelfen sind in ihren Augen gleich. Alles was ein Waldelf hat, teilt er mit der ganzen Sippe so wie die Sippe alles mit ihm teilt. Von daher sind ihnen auch Vorstellungen von Geld absolut fremd. Respekt haben alle Waldelfen allerdings vor dem Alter. Weniger das tatsächliche Alter als vielmehr die Erfahrung und die Weisheit spielen hierbei eine Rolle. So wird die Rolle des Sippenvaters meist von den weisesten und erfahrensten Elfen übernommen. Dies ist keine besondere Vormachtsstellung. Vielmehr ist es die Rolle eines Helfers, Vermittlers und Erzählers. Alle Entscheidungen werden bei den Waldelfen demokratisch gefällt, sollten sie nicht ohnehin einer Meinung sein. Gerne wird dabei aber auch der Rat des Sippenvaters oder anderer weiseren Elfen eingeholt um die beste Entscheidung zu fällen. Im Gespräch untereinander ist nur das "du" gebräuchlich und auch nach aussen hin würde ein Waldelf selten ein anderes Wesen mit dem "Ihr" ansprechen. Nur die wenigsten Waldelfen wissen überhaupt das es so etwas wie eine Höflichkeitsform gibt, das sie ohnehin miteinander nur so umgehen wie es die Höflichkeit ihnen gebietet. Genau so wenig wie das "Ihr" kennen die Waldelfen allerdings auch die Gesetze der Menschen. Sie werden immer so handeln wie sie es für richtig halten, ungeachtet der Regeln anderer Rassen. Da sie jedoch größtenteils von anderen Wesen isoliert leben, kommen Waldelfen eigentlich nicht mit dem Gesetz anderer Rassen in Konflikt.
Sprache
Alle Waldelfen auf ganz Cimmeria verwenden die Sprache Isdira. Sie ist äußerst melodisch und wird immer intuitiv gesprochen so das es einem anderen als einem Waldelfen praktisch unmöglich ist, sie zu lernen. Eine weitere Schwierigkeit des Isdira ist für die meisten Wesen das vollkommene Fehlen von Verben. Es ist eine beschreibende Sprache die praktisch nichts mit den komplexen Satzstrukturen der menschlichen Sprache oder dem lichtelfischen Sindarin zu tun hat. Wenn sich zwei Waldelfen unterhalten wäre es für aussenstehende selbst dann unmöglich sie zu verstehen wenn die die Bedeutung der Worte kennen, da sich der Sinn rein aus dem Sprachgefühl heraus entwickelt. Auch der Ausdruck "liar'feya" mit dem die Waldelfen sich selbst bezeichnen stammt aus dieser Sprache.
Glaube
Ein Götterglaube an sich existiert bei den Waldelfen nicht. Sie sind sich der Existenz mächtiger Wesen durchaus bewußt aber sie betrachten sie nicht wie die Menschen als Götter, da sie der Meinung sind nur die Kraft des Lebens selbst hat etwas Göttliches. Es gibt keine Gottesdienste oder ähnliche Verehrungen dieser mächtigen Wesen, vielmehr ein gewisser Respekt vor einigen wenigen. Elfhorn, Saoirse und Laira werden von ihnen mehr als Teil der Familie betrachtet und dafür respektiert das sie die Liebe der Waldelfen zum Leben und zum Wald teilen.
Andere Rassen
Da die Waldelfen sich sehr zurück ziehen besteht meist nur wenig Kontakt mit anderen Rassen. Im allgemeinen beschränken sich die anderen Rassen nur selten in den Wald der Waldelfen einzudringen. Gegenüber Wesen die dem Wald schaden wollen vertreten die Waldelfen eine sehr harte Linie. Dennoch versuchen sie den Eindringling ohne Schaden aus dem Wald zu geleiten. Lebewesen die dem Wald nicht Schaden werden von den Waldelfen meist geduldet, dennoch sind sie darauf bedacht diese Wesen nicht zu tief vordringen zu lassen. Dies ist aus Sicht der Waldelfen sowohl zum Schutz des Waldes als auch zum Schutz der Sippe. Letzt
